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Selbstsabotage oder Selbstwirksamkeit

  • 2. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Wie haue ich mich selbst über das Ohr oder warum WIR manchmal unser größter Gegner sind und wie du das ändern kannst.


Du kennst sicher das Sprichwort:„10 % ist das, was dir passiert – 90 % ist, wie du darauf reagierst.“

Das bedeutet: Unser Wohlbefinden hängt nicht allein von äußeren Umständen ab, sondern in hohem Maß von unserer Wahrnehmung und Interpretation.


"Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion.

In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“

Viktor Frankl


Und genau hier beginnt die Herausforderung:

Oft stehen wir uns selbst im Weg. Wir täuschen uns mit Ausreden, schieben Aufgaben vor uns her, lenken uns ab und sabotieren damit unser eigenes Glück und unseren Erfolg.


Selbstsabotage - Wenn wir uns selbst im Weg stehen

Kennst du das? Du hast eine Aufgabe vor dir, die dringend erledigt werden muss, sei es eine Hausarbeit, die Steuererklärung oder einfach der Einkauf. Doch plötzlich scheint alles andere wichtiger. Die Wäsche sortieren, Küchenschubladen aufräumen oder dringend ein Video über Produktivität anschauen.

Ich erinnere mich gut an meine Studienzeit. Statt an meiner wissenschaftlichen Arbeit zu schreiben, musste ich plötzlich den Keller aufräumen oder kontrollieren, ob alle Stifte auf meinem Schreibtisch noch schreiben. Klingt vertraut?


Das ist Prokrastination

Das bewusste Aufschieben wichtiger Aufgaben, obwohl wir genau wissen, dass sie erledigt werden müssten.Doch dahinter steckt meist weit mehr als bloße Trägheit oder fehlender Wille. Oft ist es ein Gefühl der Überforderung, das uns lähmt. Oder ein innerer Perfektionismus, der uns glauben lässt, wir müssten alles „richtig“ oder „perfekt“ machen und deshalb lieber gar nicht anfangen.Manchmal ist es auch die Angst zu scheitern, die uns unbewusst zurückhält:

„Was, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich mich blamiere?“

Also vermeiden wir lieber die Konfrontation mit der Aufgabe und geben unserem Gehirn kurzfristig das gute Gefühl, dem Druck entkommen zu sein.Langfristig aber wächst genau dadurch der innere Stress und die Selbstsabotage nimmt ihren Lauf.


Warum fällt es uns so schwer, einfach anzufangen?

Unser Gehirn liebt das Vertraute. Es sucht nach Komfort, meidet Risiken und hält gern an alten Mustern fest, selbst wenn sie uns unglücklich machen.

Veränderung bedeutet Unsicherheit. Und die macht Angst. Also bleiben wir lieber im Gewohnten, statt einen Schritt ins Unbekannte zu wagen.


„Werde selbstwirksam und hör auf, dich selbst zu sabotieren.“


Selbstwirksamkeit bedeutet: Du glaubst daran, dass du aktiv Einfluss auf dein Leben nehmen kannst.Dass du fähig bist, Herausforderungen zu bewältigen und Ziele zu erreichen.

Wenn du an dich glaubst, siehst du Probleme nicht als Hindernisse, sondern als Aufgaben, die du mit deinem Handeln verändern kannst. Aber Selbstsabotage untergräbt diesen Glauben – mit Gedanken wie:„Das bringt eh nichts.“„Andere schaffen das à ich nicht.“

Diese Gedanken halten dich klein. Und sie sind nicht wahr. Es sind alte Schutzstrategien, keine Tatsachen.

Strategien gegen Selbstsabotage, so gehst du neue Wege

Hier ein paar wirksame Impulse, die dir helfen können, deine inneren Blockaden zu überwinden:

1. Erkenne deine Muster

In welchen Lebensbereichen blockierst du dich immer wieder selbst? Welche Ausreden tauchen auf? Werde dir dieser Muster bewusst – und schreib sie auf.

2. Hinterfrage deine Gedanken

Frage dich: „Stimmt das wirklich, was ich gerade denke?“ Oder ist es nur eine alte Geschichte, die du dir immer wieder erzählst?

3. Setze dir kleine, erreichbare Ziele

Perfektionismus lähmt. Statt dich von einem riesigen Ziel erschlagen zu lassen, beginne mit einem Minischritt: 5 Minuten schreiben, 10 Minuten aufräumen, was zählt, ist das Tun.

4. Baue dir feste Rituale

Mach bestimmte Aufgaben zur Routine, nicht zur Entscheidung z.B.: Nach dem Frühstück 30 Minuten fokussiertes Arbeiten, ohne Diskussion.

5. Übernimm Verantwortung

Du hast nicht immer Einfluss auf das, was passiert, aber immer auf das wie du damit umgehst. Verantwortung zu übernehmen heißt, die eigene Kraft anzuerkennen.


Dein Glück liegt in deinen Händen

Am Ende des Tages liegt es an dir. Ob du dich weiterhin selbst sabotierst, oder bewusst dein Leben gestaltest. Ja, es erfordert Arbeit, Klarheit und Entscheidung. Aber es lohnt sich.

Und vielleicht noch ein Gedanke:

Glück muss nicht immer groß und laut sein.Oft zeigt es sich in den kleinen Dingen, einem Sonnenstrahl, einem Lächeln, einem ruhigen Moment. Wenn du bereit bist, es zu sehen.


Wann wirst du beginnen, dich selbst nicht mehr zu sabotieren und stattdessen Schritt für Schritt dein Leben bewusst zu gestalten?

Es ist nie zu spät. Vielleicht ist heute dein Anfang.

Manchmal braucht es nur ein Gespräch, um eine neue Perspektive zu entdecken und manchmal ist genau das der Anfang von echter Veränderung.

Wenn du bereit bist, alte Muster zu hinterfragen und deine nächsten Schritte bewusster zu gehen, dann lade ich dich herzlich ein, Kontakt mit mir aufzunehmen.


Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen, nicht, weil du es musst, sondern weil du es dir wert bist.

 

Jetzt unverbindliches Erst Gespräch unter 0664 50 50 516 oder eine kurze Nachricht an

 

 
 
 

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Sabine Hasenauer MSc

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